| Fujitsu setzt auf Cloud Computing als Zukunftsmarkt |
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Reiters / Montag, 5. Juli 2010 / 274 HITS Der japanische IT-Konzern Fujitsu - nach IBM und Hewlett-Packard der Branchendritte - kündigte am Freitag an, bis März umgerechnet rund 790 Millionen Euro (100 Milliarden Yen) in das sogenannte "Cloud Computing" zu investieren - mehr als doppelt soviel wie bisher. "Dieses Feld bringt neue Herausforderungen mit sich, bietet aber auch eine Geschäftschance mit großem Wachstumspotenzial", sagte Fujitsu-Präsident Masami Yamamoto. Er steckte seinem Unternehmen ehrgeizige Ziele: Bis 2016 peilt Fujitsu demnach in diesem Bereich einen Umsatz von bis zu zwölf Milliarden Euro an. Im vergangenen Geschäftsjahr erlöste Fujitsu hier etwa 890 Millionen Euro. An der Börse in Tokio kamen die Pläne gut an: Die Fujitsu-Aktie kletterte 2,3 Prozent. Yamamoto will sein Unternehmen generell stärker auf Online-Angebote ausrichten. Fujitsu werde daher weltweit nach neuen Partnern Ausschau halten und auch Übernahmen in Angriff nehmen. Zu den Hauptzielen gehörten Software-Firmen, die über fortschrittliche Technologien oder eine starke Kundenbasis verfügten. Fujitsu könne jährlich einen Cash-Flow von etwa 1,3 Milliarden Euro generieren. Dieses Geld könnte für Übernahmen eingesetzt werden, fügte der Manager hinzu. Das Unternehmen bekräftigte zugleich seine Ziele für das Geschäftsjahr 2011/12 und rechnet weiterhin mit einem operativen Gewinn von rund 2,2 Milliarden Euro und einem Nettogewinn von etwa 1,2 Milliarden Euro. Analysten zufolge hab es am Markt die Befürchtung, Fujitsu schraube seine Prognose nach unten. |
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