| Steve Jobs: Flash ist eine "CPU-Sau" |
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Pressetext / Samstag, 20. Februar 2010
(100 Aufrufe) Dass Apple von Adobe Flash nicht viel hält, ist seit dem iPhone bekannt und die Diskussion ist durch das iPad wieder aufgeflammt. So hat Apple-Chef Steve Jobs bei einem Treffen mit Mitarbeitern des Wall Street Journals die Technologie jetzt als "CPU-Sau" abgetan. Das berichtet die IT-Klatschseite Valleywag unter Berufung auf beim Meeting Anwesende. Jobs habe ferner gemeint, dass Flash die iPad-Akkulaufzeit auf 1,5 Stunden drücken würde. Ein weiterer Kritikpunkt von Apple sind Sicherheitslücken im Adobe-Produkt. Insgesamt sieht Jobs Flash als veraltete Technologie in einer Liga mit anderen Systemen, auf die User dank Apple verzichten wie beispielsweise Floppy-Laufwerke. Ein Verzicht auf Flash sei letztendlich trivial. Zumindest in Sachen Mac-Performance hat Adobe-CTO Kevin Lynch gegenüber der US-Journalistin Kara Swisher Defizite eingeräumt, die das Unternehmen aber ausmerzen wolle.
CPU-Last Spitze des Problem-Eisbergs So hat Jobs erneut die vielen Sicherheitslücken in Flash bemängelt. Interessanterweise zeigt ein Vergleich der Statistiken des Sicherheitsunternehmens Secunia http://secunia.com/, dass es für die Flash-Player-Versionen 9 und 10 insgesamt zwölf Security Advisories zu knapp 60 Lücken veröffentlicht hat. Apples Multimedia-Player Quicktime 7 dagegen brachte es bei Secunia bereits auf 23 Advisories zu immerhin 117 Schwachstellen. Ob wiederum das iPad bei Videoplayback mit Flash-Alternativen wirklich an die laut Apple zehn Stunden Akkulaufzeit herankommt oder doch auch eher zu 1,5 Stunden tendiert, muss sich erst zeigen.
Flash-Verzicht ganz einfach Technisch dürfte das zutreffen. "YouTube nutzt H.264 seit langem und nicht nur für das iPhone, sondern auch, um andere Consumer-Electronics-Geräte zu erreichen", meint ScreenDigest-Analyst Dan Cryan gegenüber pressetext. Der Codec bildet auch die Basis für Flash-freies Video-Streaming auf HTML5-Basis sowohl bei YouTube als auch Vimeo. Jobs Votum für H.264 unterstreicht aber, dass Apple kein Problem mit proprietären Technologien an sich, sondern nur mit Flash hat. Denn die Nutzung des patentierten Codes bei den HTML5-Experimenten hat nach Mozilla zuletzt auch Opera scharf kritisiert. |
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