| YouTube-Experiment: Auch Opera schießt quer |
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Pressetext.de / Mittwoch, 27. Januar 2010 / 363 HITS Nach Mozilla hat nun auch der norwegische Browserhersteller Opera heftige Kritik am Flash-freien Video-Streaming von YouTube und Vimeo geübt. Stein des Anstoßes ist, dass die beiden Videoplattformen bei ihren HTML5-Experimenten auf den patentierten Video-Codec H.264 setzen, der aufgrund von hohen Lizenzabgaben von Firefox und Opera nicht unterstützt wird.
Opera für offene Standards Nach dem derzeitigen Lizenzmodell würde eine Unterstützung des H.264-Codecs die Browserhersteller fünf Mio. Dollar pro Jahr kosten. "Für Entwickler wie Opera, aber auch Mozilla ist der Browser das Hauptgeschäft. Da fällt ein derartiger Betrag natürlich stärker ins Gewicht, als bei Konzernen wie Google, Apple oder Microsoft", erklärt Lawson. Mozilla zufolge würde diese Summe, sollte sich H.264 als Standard-Codec für native Videounterstützung in Browsern durchsetzen, zudem eine kaum überbrückbare Hürde für neue Browser- und Applikations-Entwickler darstellen.
Lizenzmodell ab 2011 unklar Dass alle User für ihre mithilfe des H.264-Codecs erzeugten Videos zur Kasse gebeten werden, scheint schwer vorstellbar. Für semi-professionelle und professionelle Content-Anbieter könnte die Lage allerdings anders aussehen. Google war indes bemüht, der ganzen YouTube-Angelegenheit etwas Wind aus den Segeln zu nehmen. "Die Unterstützung für HTML5 auf YouTube ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt nur ein Experiment. Der zukünftigen Einbindung anderer Codecs stehen wir offen gegenüber", so Google.
Native Videounterstützung statt Flash |
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