SUSE kündigt SUSE Linux Enterprise Server (SLES) 16 an – das branchenweit erste Enterprise-Linux, das Agentic AI direkt integriert. Die neue Version sorgt für mehr Transparenz, tiefere Einblicke und ein hohes Maß an Automatisierung im IT-Betrieb. Damit können Unternehmen Abläufe effizienter gestalten, Betriebskosten senken, Fehler schneller beheben und geschäftskritische Anwendungen schneller auf den Markt bringen.

Mit SLES 16 führt SUSE den SUSE Linux AI Controller ein, eine Implementierung des neuen Model Context Protocol (MCP)-Standards. Der AI Controller bietet Unternehmen eine sichere und skalierbare Möglichkeit, KI-Modelle mit externen Tools und Datenquellen zu verbinden. Dabei behalten sie volle Flexibilität in der Wahl ihrer bevorzugten KI-Anbieter – ohne Abhängigkeiten oder Lock-in-Effekte.

Die Lösung kombiniert langfristige Lebenszyklusgarantien mit moderner Automatisierung auf Enterprise-Niveau und bildet so eine robuste, zukunftssichere Grundlage für den Einsatz von KI in der IT-Infrastruktur.

„Heutzutage müssen CIOs und CTOs KI nutzen, um mehr aus ihrer bestehenden Infrastruktur herauszuholen und das, ohne sich an ein einziges Ökosystem zu binden. Mit KI und SUSE Linux Enterprise Server 16 können IT-Verantwortliche Effizienz steigern, ohne zusätzliche Teams oder benutzerdefinierte Toolchain aufbauen zu müssen“, erklärt Rick Spencer, General Manager Business Critical Linux bei SUSE.

„SUSE liefert als erster Anbieter eine integrierte, offene und erweiterbare KI-Infrastruktur direkt in einem Unternehmensbetriebssystem. Zusammen mit unserem langjährigen Engagement für Sicherheit und Compliance sowie einem branchenführenden Lebenszyklus von 16 Jahren ist SLES 16 das erste Enterprise-Linux, das Innovation und Stabilität gleichermaßen bietet.“

SUSE Linux Enterprise Server (SLES): Das erste KI-fähige Linux für agentische KI
SUSE Linux Enterprise Server 16 führt ein Framework ein, das es ermöglicht, Intelligenz direkt ins Betriebssystem einzubetten:

  • Integrierte Agentic AI und MCP: SLES 16 implementiert den MCP-Standard (Model Context Protocol) und stellt MCP-Host- und Serverkomponenten als Tech Preview bereit. Damit lassen sich KI-Funktionen nahtlos in bestehende Prozesse integrieren, beispielsweise über die browserbasierte Cockpit-Webkonsole, das Standard-Tool für Konfigurationsmanagement in SLES 16, oder direkt über die Befehlszeile. 

  • Offen für alle LLM-Anbieter: Die Plattform kann mit jedem Anbieter von Large Language Models (LLM) verbunden werden – für maximale Flexibilität bei der KI-Integration.

  • Zukunftssichere Architektur: Der KI-Controller basiert auf einer standardisierten, modularen Architektur, die für kommende Generationen agentenbasierter KI vorbereitet ist.

Weitere Highlights von SLES 16:

  • Längerer, planbarer Lebenszyklus: Der SLES 16-Codestream bietet einen der längsten Supportzeiträume im Markt von insgesamt 16 Jahren. Damit ist SLES 16 die erste und einzige Enterprise-Linux-Distribution, die schon heute für die Zeit nach 2038 gerüstet ist, ohne dass störende Upgrades nötig werden.

  • Sofortiges Rollback: Administratoren können nahezu jede Änderung sofort rückgängig machen, von einem System-Upgrade über einen Software-Patch bis hin zu einer einzelnen Konfigurationsänderung. Diese Funktion ist jetzt standardmäßig in Cloud-Images aktiviert und bietet eine präzise Wiederherstellungsoption auf Betriebssystemebene, die weitaus schneller und granularer ist als herkömmliche Snapshots auf VM-Ebene.

  • Reproduzierbare Builds: SLES 16 ist die erste Enterprise-Linux-Distribution, die vollständig mit reproduzierbaren Builds erstellt wurde. Damit haben Kunden die Möglichkeit, ihre Enterprise-Linux-Distribution unabhängig zu überprüfen und sogar aus dem Quellcode neu zu erstellen, während sie weiterhin vollständig von SUSE unterstützt werden.

    Dieses Höchstmaß an Transparenz und Kontrolle in Verbindung mit Software Bills of Materials (SBOMs) ist Teil eines Entwicklungsprozesses, der für die höchsten Sicherheitszertifizierungen (EAL4+) auf dem Linux-Markt evaluiert wurde.

  • Geringerer Schulungsaufwand: Standardisierte, weit verbreitete Komponenten erleichtern den Umstieg von anderen Distributionen und senken den Schulungsaufwand für Administratoren.

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