GoTo veröffentlicht neue Ergebnisse aus seiner Studie „The Pulse of Work in 2025: Trends, Truths, and the Practicality of AI“. Die Studie fasst die Ergebnisse einer Umfrage unter 2.500 globalen Mitarbeitern und IT-Führungskräften zur Nutzung und Wahrnehmung von künstlicher Intelligenz (KI) zusammen, die in Zusammenarbeit mit der Forschungsagentur Workplace Intelligence durchgeführt wurde.

KI hat sich einen Ruf dafür erworben, flexible Arbeitsmodelle durch KI-gestützte Kollaboration- und Meeting-Tools, generative KI-Tools, virtuelle Assistenten, KI-basierte IT-Support-Lösungen und mehr zu ermöglichen. Obwohl nicht alle Arbeitnehmer überzeugt sind, dass KI die Präsenzarbeit vollständig ersetzen wird, geben 56 % der befragten deutschen Arbeitnehmer an, dass sie KI-unterstütztes Remote-Arbeiten dem Arbeiten im Büro vorziehen würden.

Darüber hinaus sagen die meisten deutschen Arbeitnehmer – einschließlich derjenigen, die im Büro arbeiten –, dass KI ihnen mehr Flexibilität und eine bessere Work-Life-Balance verschafft (64 %), dass KI es ihnen ermöglicht, überall zu arbeiten, ohne an Produktivität zu verlieren (59 %), und dass KI ihnen hilft, Kunden auch im Remote-Arbeitsmodell besser zu betreuen (58 %).

IT-Führungskräfte berichten sogar noch häufiger von diesen positiven Auswirkungen: Hier stimmen sogar acht von zehn Befragten zu, dass KI die Arbeitsergebnisse ihrer Mitarbeiter im Remote-Arbeitsmodell verbessert hat. Unabhängig von ihrem Arbeitsmodell unterstützen nahezu alle Arbeitnehmer (98 %) und IT-Führungskräfte (91 %) die aktuellen Investitionen ihres Unternehmens in KI-Tools oder sind der Meinung, dass ihr Unternehmen noch mehr investieren sollte.

„KI entwickelt sich rasant von einem hilfreichen Werkzeug zu einer grundlegenden Kraft, die die Zukunft der Arbeit gestaltet. Mit zunehmender Reife bauen KI-Technologien Barrieren für flexiblere Arbeitsweisen ab und optimieren gleichzeitig die persönliche Zusammenarbeit dort, wo sie am wirkungsvollsten ist“, sagt Rich Veldran, CEO von GoTo.

„Die Unternehmen, die KI nicht nur als Tool, sondern als zentralen Bestandteil der Employee Experience verstehen, werden diejenigen sein, die Produktivität, Vernetzung und Zusammenarbeit neu definieren – unabhängig davon, wo gearbeitet wird.“

Weitere zentrale Ergebnisse:

  • IT-Führungskräfte und Mitarbeiter uneinig über das Potenzial von KI für verteilte Teams: 90 % der befragten deutschen IT-Führungskräfte sagen, dass ihr Unternehmen KI effektiv einsetzt, um Remote- und Hybrid-Mitarbeiter zu unterstützen. Allerdings geben nur 49 % der Remote- und Hybrid-Mitarbeiter an, dass KI tatsächlich effektiv eingesetzt wird. Das ist ein deutlicher Unterschied, den Unternehmen adressieren sollten.

  • KI ermöglicht reaktionsschnelle und skalierbare IT-Unterstützung für verteilte Teams: 82 % der deutschen IT-Führungskräfte sind der Meinung, dass KI dazu beitragen kann, einen gleichberechtigten Zugang zu Technologie und Ressourcen für Remote-Mitarbeiter sicherzustellen. Erstklassige KI-basierte Lösungen ermöglichen Remote-Support und erfüllen gleichzeitig die Sicherheitsanforderungen einer verteilten Belegschaft.

  • Physische Arbeitsplatzentwicklung fordert Balance zwischen Investitionen in KI und Büroannehmlichkeiten: 55 % der befragten deutschen Arbeitnehmer sind der Meinung, dass Organisationen KI mindestens genauso stark oder sogar stärker priorisieren sollten als Büroannehmlichkeiten. Einige Befragte weniger (46 %) sagen, dass Investitionen in KI ihre Produktivität, ihre Motivation und ihr Engagement stärker verbessern würden als hochwertige Büroausstattung – selbst unter denjenigen, die im Büro arbeiten und am meisten von solchen Annehmlichkeiten profitieren würden.

  • Mitarbeiter aller Altersgruppen profitieren von KI im Remote-Arbeitsmodell: Rund die Hälfte der Remote- und Hybrid-Beschäftigten der Generation Z (45 %), der Millennials (52 %) und der Baby Boomer (48 %) in Deutschland gibt an, dass sie dank KI produktiver aus der Ferne arbeiten. Allerdings sieht nur rund ein Drittel der Beschäftigten der Gen X (35 %) diesen Vorteil.

Methodik
Die Forschungsergebnisse basieren auf einer Umfrage, die von GoTo und Workplace Intelligence zwischen Februar und April 2025 durchgeführt wurde. Insgesamt haben 2.500 Arbeitnehmer weltweit an der Umfrage teilgenommen, darunter 1.250 festangestellte Wissensarbeiter und 1.250 IT-Entscheidungsträger.

Die Befragung richtete sich an Teilnehmer aus Deutschland, Österreich, der Schweiz sowie den USA, Kanada, Großbritannien, Irland, Indien, Mexiko und Brasilien. Berücksichtigt wurde eine ausgewogene Mischung von Mitarbeitern mit Remote-, Hybrid- und Vor-Ort-Arbeitsmodellen sowie IT-Entscheidungsträgern aus Unternehmen, die diese Arbeitsmodelle anbieten.

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