Fujitsu startet im März 2026 die Produktion souveräner KI-Server der Marke „Made in Japan", entwickelt für geschäftskritische Anwendungen. Die Fertigung beginnt im Kasashima-Werk der Fujitsu-Gruppe. Zudem wird Fujitsu im Geschäftsjahr 2026 (endet 31. März 2027) Made-in-Japan-Server mit Fujitsus hochleistungsfähigem und energieeffizientem FUJITSU-MONAKA1 Prozessor produzieren.

Geopolitische Verschiebungen, wachsende Cybersicherheitsrisiken und steigende regulatorische Anforderungen haben den Schutz kritischer Informationen zu einer dringlichen globalen Notwendigkeit gemacht.

In Japan sind mit der voranschreitenden Klassifizierung von Anbietern kritischer Infrastrukturdienstleistungen im Rahmen des Gesetzes zur Förderung der Wirtschaftssicherheit Systemrisikomanagement und digitale Souveränität für Kunden im Bereich kritischer Infrastrukturen essentiell.

Dies umfasst die Minimierung von Datenlecks, die Sicherung autonomer Betriebsfähigkeit, die Einhaltung lokaler Gesetze, die Gewährleistung transparenter Sicherheitsstandards sowie die Kontrolle über die Technologie, um umfassende IT-Integrität zu garantieren.

Überblick
Fujitsu erhöht die Transparenz in Bezug auf Rückverfolgbarkeit, Sicherheitsrisiken, Gerätebetriebssichtbarkeit und der betrieblichen Autonomie in geschäftskritischen und souveränen Bereichen:

  1. Bereitstellung von Servern mit hochmodernen Prozessoren
    Ab März 2026 beginnt die Fertigung souveräner KI-Server „Made in Japan" mit NVIDIA HGX B300 und NVIDIA RTX PRO 6000 Blackwell Server Edition GPUs. Die Produktion umfasst auch Made-in-Japan-Server mit FUJITSU-MONAKA-Prozessoren, die Confidential-Computing-Technologie zur erweiterten Bedrohungsabwehr integrieren.

  2. Integriertes inländisches Produktionssystem
    Das Kasashima-Werk der Fujitsu-Gruppe fertigt die Server unter Nutzung seiner bewährten Expertise aus der Herstellung des Supercomputers Fugaku und weiterer hochzuverlässiger Server. Das integrierte inländische Produktionssystem, das die gesamte Wertschöpfungskette vom Leiterplattenbau bis zur Gerätemontage (ab Juni bzw. März 2026) abdeckt, gewährleistet vollständige Rückverfolgbarkeit und Transparenz für erhöhte Souveränität.

  3. Ausbau strategischer Partnerschaften
    Fujitsu intensiviert ihre Zusammenarbeit mit Super Micro Computer, Inc. für konsistente Planung, Entwicklung, Fertigung, Vertrieb und Wartung der KI-Server.

  4. Globale Markterschließung
    Diese Made-in-Japan-Serverprodukte sind für den japanischen und europäischen Markt vorgesehen.

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