Mit einer neuen Dokumentation sensibilisiert Orange Cyberdefense gezielt für die Gefahren der Cyberkriminalität. Der Film „Don’t Go to the Police“ bietet einen detaillierten Einblick in die Jagd auf LockBit - eines der aktivsten Cybercrime-Netzwerke zwischen 2019 und 2024 - und zeigt, wie „Cyber-Mafia"-Netzwerke und hacktivistische Kollektive operieren. Zugleich dient er als Weckruf für Führungskräfte sowie die breite Öffentlichkeit.

„Unser Ziel ist es, Cybersecurity aus der ‚Experten-Bubble' herauszuholen und der Öffentlichkeit zu zeigen, dass es sich um ein wichtiges gesellschaftliches Thema handelt. Indem wir einer oft missverstandenen Realität ein Gesicht geben, wollen wir verdeutlichen, dass grundlegende digitale Hygiene keine Option mehr ist, sondern eine Notwendigkeit für alle“, so Hugues Foulon, CEO von Orange Cyberdefense.

Ein einziger Klick, 350.000 betroffene Unternehmen
Der Dokumentarfilm beginnt mit einem Ransomware-Angriff im Dezember 2023 in Frankreich. Ein einziger Klick eines Mitarbeiters bei Coaxis, einem Unternehmen mit Sitz in Lot-et-Garonne, legt den Betrieb lahm. Durch einen Dominoeffekt werden wenige Tage vor Weihnachten die Geschäftsabläufe von 350.000 Kunden in ganz Frankreich gestört.

Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit: Auf der einen Seite stehen die Experten von Orange Cyberdefense und Coaxis, auf der anderen Seite die Cybercrime-Gruppe LockBit. Das Ziel: Kundendaten schützen und 25 Jahre IT-Systeme in nur einem Monat wiederherstellen.

Inside the Digital Pandemic
Die Dokumentation zeichnet die intensive internationale Fahndung nach der LockBit-Gruppe nach. Regisseur Ludoc (Mitbegründer von Studio Bagel) und der Journalist Romain Mielcarek reisen von London über New York, Paris und Stockholm bis nach Washington D.C. und interviewen 18 hochrangige Experten, darunter FBI-Agenten und Ermittler der Kontrollbehörde OFAC (Office of Foreign Assets Control) des US-Finanzministeriums.

Indem er die wirtschaftlichen, psychologischen und gesellschaftlichen Folgen dieser Angriffe aufzeigt, verdeutlicht der Film „Don't Go to the Police", dass Cybersecurity eine kollektive Verantwortung ist. Von Bürgern und Mitarbeitern bis hin zu CEOs und Institutionen: Jedem kommt beim Aufbau eines gemeinsamen digitalen Schutzschirms eine spezifische Rolle zu.

56 Minuten, um die Bedrohungslage zu verstehen
Bilder sagen oft mehr als Worte, und dieser Dokumentarfilm zielt darauf ab, einen Wahrnehmungswandel anzustoßen. Trotz eines wachsenden Bewusstseins ist Cyber-Erpressung im Jahr 2025 um 45 % gestiegen und erschüttert Wirtschaft, Demokratien und das Vertrauen der Öffentlichkeit. Die Recherche zeigt, wie Phishing – heute durch Künstliche Intelligenz massiv verstärkt – zu einem der gefährlichsten Angriffsvektoren geworden ist.

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