Zscaler startet in der strategischen Zusammenarbeit mit wichtigen Global System Integrator (GSI)-Partnern das Projekt „AI Guardian“. Diese Initiative soll Unternehmen dabei helfen, die Komplexität der KI-gesteuerten Landschaft zu bewältigen, indem das „Zero Trust Everywhere“-Framework von Zscaler mit der spezialisierten Beratungskompetenz der weltweit führenden GSIs kombiniert wird.
KI-Modelle verbinden sich über den gesamten Lebenszyklus hinweg von der Entwicklung bis hin zu Cloud-Laufzeiten mit Daten und Anwendungen und lösen häufig Aktionen unter Verwendung delegierter Berechtigungen aus.
Diese Kombination aus permanenter Konnektivität, umfangreichen Zugriffsberechtigungen und undurchsichtigen Entscheidungsprozessen führt zu kritischen toten Winkeln für Sicherheitsteams. Prompt Injection für die unerwünschte Einschleusung von Befehlen und überprivilegierte Berechtigungsketten können mit traditionellen Kontrollmechanismen nicht erkannt werden.
„GSI-Partner haben maßgeblich dazu beigetragen, die Zero Trust-gesteuerte digitale Transformation voranzutreiben und den weltweit größten Unternehmen massive Kosteneinsparungen sowie eine überragende User Experience zu bieten“, sagt Jay Chaudhry, CEO, Vorsitzender und Gründer von Zscaler.
„Mit dem Projekt AI Guardian befähigen wir unsere Partner, das Zero Trust-Framework auf KI-Assets, einschließlich KI-Agenten, auszuweiten und damit sicherzustellen, dass die Einführung von KI nicht zu Lasten der Sicherheit geht.“
Von KI-Risiken zu Chancen
Im Rahmen des Projektes AI Guardian können GSIs das AI Protect-Portfolio von Zscaler nutzen, um spezialisierte Funktionen zur KI-Erkennung und Risikominderung zu entwickeln. Das Produktportfolio von AI Protect umfasst:
- AI Asset Management für umfassenden Einblick in die KI-Nutzung, die eingesetzte KI-Infrastruktur und die damit verbundenen Risiken
- Sicherer Zugriff auf KI für detaillierte Kontrollmaßnahmen, um eine verantwortungsvolle Nutzung von KI-Services sicherzustellen sowie
- Sichere KI-Infrastruktur und -Anwendungen durch kontinuierliches Red-Teaming und Echtzeit-Sicherheitsvorkehrungen, um die Entwicklung von KI-Systemen abzusichern.
Durch das AI Asset Management von Zscaler kann Schatten-KI in Unternehmen aufgedeckt werden und durch die Bereitstellung von KI-Lineage wird transparent, wie Daten und Identitäten mit KI-Assets verknüpft sind. Dadurch lassen sich mit der KI einhergehende Risiken gezielt identifizieren, wie beispielsweise Risiken in der Lieferkette, allgemeine Sicherheitsrisiken sowie Risiken im Zusammenhang mit sensiblen Daten.
Die integrierte Lösung von Zscaler kombiniert Erkenntnisse aus Endpunkten, Inline-Datenverkehr, SaaS-Anwendungen, Cloud-Diensten und Code-Repositories, um einen umfassenden 360-Grad-Überblick über den KI-Fußabdruck eines Unternehmens zu bieten.
Partner können diese Informationen nutzen, um eine vollständige Bestandsaufnahme von KI-Anwendungen, Modellen, Infrastruktur, Agenten und deren Nutzung bereitzustellen und so Unternehmen bei der Risikominimierung und sicheren Implementierung von KI-Initiativen unterstützen.
Cyberresilienz gegen Frontier AI
Vor kurzem gab Zscaler Partnerschaften mit führenden Frontier AI-Anbietern bekannt, darunter Anthropics Project Glasswing und OpenAIs Daybreak.
Da hochentwickelte Modelle wie Mythos die Fähigkeit demonstrieren, Systemschwachstellen autonom und mit Maschinengeschwindigkeit aufzudecken, ist ein umfassender Zero Trust Everywhere-Ansatz wichtiger denn je, da traditionelle, perimeterbasierte Abwehrmaßnahmen nicht mehr ausreichen, um KI-gesteuerte Angriffe zu stoppen.
Um Unternehmen bei der Abwehr dieser hochentwickelten, automatisierten Bedrohungen zu unterstützen, hat Zscaler kürzlich ein kostenloses Programm zum Security Review and Resilience Engagement ins Leben gerufen.
Im Rahmen des Projekts AI Guardian können GSI-Partner dieses Programm nutzen, um Unternehmen sofortige Transparenz, Bedrohungsmodellierung und robuste Abwehrmaßnahmen zu bieten, die darauf ausgelegt sind, die Risiken der KI-gesteuerten Schwachstellenerkennung zu mindern.