Traditionelle IT-Sicherheitssysteme und Patch-Zyklen halten mit KI-beschleunigten Angriffen nicht Schritt. Eine der größten Herausforderungen für IT-Sicherheitsverantwortliche: die wirklich kritischen Sicherheitslücken von lediglich theoretischen Gefahren unterscheiden. Dabei kann ihnen jetzt Proofpoint Active Exploits Protection helfen. Das System überführt Erkenntnisse über reale Angriffe in unmittelbaren Schutz.
Active Exploits Protection versetzt Unternehmen in die Lage, sich gegen die wachsende Bedrohung durch KI-beschleunigte Cyberangriffe zu wappnen. Auf Basis realer Angriffsdaten aus der Telemetrie von Proofpoint identifiziert sie Schwachstellen, die aktiv ausgenutzt werden, und nutzt diese Erkenntnisse automatisch, um unmittelbaren Schutz entlang der zentralen Angriffswege zu ermöglichen.
Fortschrittliche KI-Modelle, die in der Lage sind, Software-Schwachstellen autonom aufzudecken, beschleunigen die Entdeckung und Ausnutzung von Schwachstellen drastisch. Der Patch-Zyklus ist nicht länger der Maßstab für Sicherheit, denn die Zeit bis zum aktiven Angriff hat sich von Jahren auf wenige Stunden oder weniger verkürzt.
In manchen Fällen beginnen Angriffe, bevor öffentliche Tracking-Frameworks das Risiko überhaupt abbilden. Klassische, patch-basierte Sicherheitsansätze halten mit dieser Maschinengeschwindigkeit nicht Schritt.
Fundierte Bedrohungsdaten aus realen Angriffen
Proofpoints Vorsprung beruht auf einem doppelten Einblick in die tatsächliche Ausnutzung von Schwachstellen, oft bevor diese in öffentlichen Risiko-Frameworks erscheinen. Die Angriffstelemetrie von Proofpoint umfasst Hunderte Millionen täglicher E-Mail-Interaktionen sowie ein globales Netzwerk aus mehr als 5.000 Sensoren. Allein im Jahr 2026 hat dieses Netzwerk bereits über drei Millionen exploit-bezogene Warnmeldungen erzeugt.
Im laufenden Jahr hat Proofpoint zwölf aktiv ausgenutzte CVEs aus dem Jahr 2026 identifiziert, während im Known Exploited Vulnerabilities Catalog (KEV) der CISA derzeit acht aufgeführt sind. Active Exploits Protection macht diese Erkenntnisse operativ nutzbar und überführt reale schadhafte Aktivitäten in priorisierte Gegenmaßnahmen sowie unmittelbaren Schutz.
Klarheit über reale Angriffe
Die Zahl der Schwachstellen nimmt rasant zu, und Frontier-KI beschleunigt ihre Entdeckung. Tatsächlich ausgenutzt werden jedoch weniger als 6 % aller offengelegten Schwachstellen.
Sicherheitsteams stehen damit vor einem Dilemma: Sie ertrinken in „kritischen“ Befunden und müssen Tausende Warnmeldungen bewerten, ohne zu wissen, welche das Risiko tatsächlich erhöhen. Die Folge: Unternehmen verteilen ihre Ressourcen häufig anhand theoretischer Schweregrade statt anhand des realen Angreiferverhaltens.
Active Exploits Protection hilft Unternehmen, das Patch-Tempo hinter sich zu lassen und ihre Angriffsfläche in Echtzeit zu verkleinern. Auf Grundlage des beobachteten Angreiferverhaltens können Sicherheitsteams ihre Gegenmaßnahmen gezielt dort ansetzen, wo sie das Risiko spürbar senken, das Zeitfenster zwischen Entdeckung und Verteidigung verkürzen und exploit-basierte Bedrohungen stoppen, bevor diese den Geschäftsbetrieb beeinträchtigen.
Damit Unternehmen diesen Ansatz operativ umsetzen können, bietet Active Exploits Protection vier Kernfunktionen:
- Priorisierung aktiv ausgenutzter Schwachstellen
Identifiziert auf Basis der Proofpoint-Telemetrie mehr als drei Millionen Organisationen und 14.000 Großunternehmen jene Schwachstellen, die nachweislich ausgenutzt werden. Die Priorisierung erfolgt anhand des beobachteten Angreiferverhaltens und nicht anhand theoretischer Schweregrade. So können sich Sicherheitsteams auf die Maßnahmen konzentrieren, die das Risiko tatsächlich senken. - Unmittelbaren Schutz ermöglichen
Erkenntnisse über Exploits werden in rund 35 Sekunden automatisch in Schutzmaßnahmen überführt und in weniger als 18 Minuten im Netzwerk verteilt. Damit verkürzt sich das Risikofenster für Zero-Day-Angriffe und neue bewaffnete Bedrohungen im Median auf wenige Minuten, selbst wenn das Patchen noch gar nicht begonnen hat. Bei mehr als zwei Milliarden täglich analysierten E-Mails erreicht die Plattform eine Erkennungsgenauigkeit von 99,999 %. - Schnellere, bedrohungsgestützte Entscheidungen
Active Exploits Protection überführt Erkenntnisse direkt in Maßnahmen, verkürzt die Zeitspanne zwischen der Identifikation einer Bedrohung und dem Ausrollen des Schutzes, liefert Echtzeitkontext für Untersuchungen und ermöglicht Kunden, die Angriffsdaten über APIs abzurufen und an die eigenen Anforderungen anzupassen. Die Lösung lässt sich in bestehende SOC-Tools, Schwachstellenmanagement-Plattformen und Automatisierungs-Pipelines einbinden. - Skalierung mit KI-gestützten Workflows
Die Lösung bildet die Grundlage für KI-gestützte und automatisierte Workflows. Indem Erkenntnisse über Exploits direkt in operative Prozesse eingebettet werden, lässt sich der Aufwand für manuelle Triage reduzieren und die Angriffsfläche in großem Maßstab verkleinern.