Netskope launcht das „Netskope One AI Command Center“. Auf einer einzigen, einheitlichen Plattform bietet es umfassende KI-Erkennung, einheitliche Risikoinformationen und autonome, agentenbasierte Reaktionen. Das AI Command Center ist die neueste Erweiterung der Netskope One AI Security-Suite. Es hilft Sicherheitsteams dabei, den Überblick über alle eingesetzten KI-Systeme zu behalten und relevante Risiken schnell zu erkennen.

Die Zahl der KI-Anwendungen in Unternehmen hat sich innerhalb eines Jahres verfünffacht – das zeigt eine aktuelle Analyse von Netskope Threat Labs. Die untersuchten Unternehmen haben ihre KI-Nutzerbasis verdreifacht, verwalten nun 37 KI-Agenten und verzeichnen monatlich 223 Verstöße gegen KI-Datenrichtlinien.

Angesichts dieser rasanten Verbreitung berichten 94 % der Unternehmen von Transparenzlücken ihrer KI-Aktivitäten, und nur 6 % sind der Ansicht, einen vollständigen Einblick in ihre KI-Pipeline zu haben .

Das Netskope One AI Command Center verschafft Sicherheitsteams einen vollständigen Überblick über alle KI-Ressourcen im Unternehmen – egal ob intern oder privat genutzt, offiziell eingeführt oder inoffiziell im Einsatz, in der Cloud oder vor Ort. Es ordnet diese Ressourcen den zugehörigen Identitäten, Datenspeichern und Tools zu und bewertet automatisch, welche Risiken damit verbunden sind.

Dabei greift es auf vorhandene Informationen zu Datensensibilität, Nutzerverhalten und App-Vertrauenswürdigkeit zurück. Auf dieser Grundlage deckt es versteckte Angriffspfade auf und schlägt über dieselbe Oberfläche direkt geeignete Maßnahmen vor – etwa die Anpassung von Richtlinien oder die Einleitung einer Untersuchung.

Neben den Kernfunktionen des AI Command Centers und der Erkennung von KI durch Inline-Traffic-Überwachung werden mit dem Lauch zwei weitere Erkennungskomponenten vorgestellt:

  • Endpoint-KI-Erkennung: Durch Erweiterungen des Netskope One Clients wird die Überprüfung auf installierte Anwendungen, laufende Prozesse und offene Ports auf verwalteten Endpoints ausgeweitet, um bekannte KI-Agenten, lokale Modelle und Browser-Erweiterungen zu identifizieren.

  • Server-KI-Erkennung: Ein schlanker eBPF-Agent, der TLS-verschlüsselten KI-Datenverkehr auf Kernel-Ebene auf virtuellen Maschinen sowie Kubernetes-Knoten des Unternehmens abfängt und die Erkennung auf die zentrale KI-Infrastruktur innerhalb des Unternehmensperimeters ausweitet.

  • Ebenfalls eingeführt wird ein neuer AgentSkope AI Risk AISecOps-Agent: eine autonome Intelligence-Ebene, die Triage und Untersuchungen übernimmt, die Reaktion steuert und das Fachwissen eines Sicherheitsteams skaliert, ohne die Mitarbeiterzahl zu erhöhen.

„Unternehmen haben KI schneller eingeführt als es Sicherheitsteams manuell nachverfolgen, bewerten oder eindämmen können. Und die Tools, die niemand genehmigt hat, sind fast immer diejenigen, die das höchste Risiko bergen“, erklärt Sanjay Beri, Mitbegründer und CEO von Netskope.

„Das Netskope One AI Command Center bietet Sicherheitsteams eine einheitliche operative Übersicht, die sie noch nie zuvor hatten: alle KI-Ressourcen in der Umgebung, wie sie vernetzt sind, auf welche Daten sie zugreifen und welche Maßnahmen zu ergreifen sind. Sie können den KI-Einsatz im Unternehmen gezielt freigeben – kontrolliert und ohne Abstriche bei der Sicherheit.“

„In Kombination mit unserem neuen AI Risk AISecOps Agent, der den gesamten Kontext jedes Vorfalls analysiert und die Lücke zwischen Wissen und Handeln schließt, sorgen wir für einen grundlegenden Wandel: weg von Sicherheitsteams, die auf KI-Risiken reagieren, hin zu Sicherheitsabläufen, die diese vorhersehen und beseitigen.“

Das Netskope One AI Command Center ist ab heute allgemein verfügbar und bietet erweiterte Funktionen, darunter KI-Erkennung an Endpoints, KI-Erkennung auf Servern, KI-Asset-Mapping und Risikokorrelation. Der AI Risk AISecOps Agent ist derzeit in der Preview-Version verfügbar. Die allgemeine Verfügbarkeit ist für das dritte Quartal 2026 geplant.

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