In Corona-Zeiten sind Webinare zur Wissensvermittlung oder zum Vertrieb von Dienstleistungen und Produkten von einer bloßen Option zur oft wichtigsten Möglichkeit überhaupt geworden, mit relevanten Zielgruppen in Kontakt zu treten. Doch wie kann man einer zunehmend um sich greifenden „Webinar-Müdigkeit“ vorbeugen und Inhalte auf eine Art und Weise präsentieren, die ansprechend und gleichzeitig erfolgreich ist? 

Die Experten von ClickMeeting haben zehn kurze, einfach umsetzbare Tipps für alle zusammengestellt, die ihre Webinare weiter optimieren möchten.

  1. Vor Beginn: Testen schafft Sicherheit!
    Eine gute Vorbereitung ist die wichtigste Grundlage. Bereiten Sie Ihr Webinar also rechtzeitig vor und testen Sie alles, beispielsweise mit Kollegen oder Freunden. Dazu gehört nicht nur der Test der Video- und Audio-Übertragung, sondern auch das Prüfen aller benötigten Funktionen und Einstellungen im Webinarraum.

    Probieren Sie also im Vorfeld und in aller Ruhe aus, ob beispielsweise die Bildschirmfreigabe, der Chat, die Wiedergabe von Videos, ein möglicher „Call-to-Action“-Button und nicht zuletzt auch die Aufzeichnung des Webinars genau so funktionieren, wie Sie sich das vorstellen. Wenn Sie Dateien freigeben möchten, laden Sie diese bereits vorab hoch.

  2. Stellen Sie Ihre Agenda vor
    Lassen Sie Ihre Zuhörer zu Beginn kurz wissen, was sie heute erwartet. Übertreiben Sie es dabei nicht und gehen Sie nicht zu sehr ins Detail: Ein kurzer Überblick über die wichtigsten Punkte reicht vollkommen aus und zeigt ihren Teilnehmern zugleich, dass Sie gut organisiert sind.

  3. Kommen Sie schnell zum Thema
    Nach dem kurzen Überblick sollten Sie so schnell wie möglich ins Thema einsteigen. Niemand möchte mehr Zeit als notwendig in einem Webinar verbringen. Langweilen Sie Ihre Zuhörer also nicht mit anfänglichem Smalltalk, sondern kommen Sie zügig auf den Punkt. Anderenfalls kann es passieren, dass Sie einen Teil Ihres Publikums bereits in den ersten Minuten verlieren.

  4. Interaktion: Binden Sie Ihre Zuhörer ein
    In den meisten Fällen nimmt ihr Publikum nicht aus bloßer Langeweile an Ihrem Webinar teil (hoffentlich zumindest!), sondern aufgrund einer konkreten Herausforderung. Thematisieren Sie also ganz klar die dringlichsten Probleme Ihrer Zielgruppe und sprechen Sie die Zuhörer damit aktiv an. Um für Interaktion zu sorgen, können Sie beispielsweise Umfragen und Tests durchführen und die Ergebnisse präsentieren.

  5. Behalten Sie die Uhr im Auge
    Der Volksmund sagt „In der Kürze liegt die Würze“. Dies gilt in hohem Maße auch für Webinare. Überziehen Sie den eingeplanten Zeitrahmen nicht, sondern präsentieren Sie Ihre Inhalte so straff wie möglich. Im Idealfall sind Ihre Zuhörer am Ende eher überrascht, dass Sie bereits fertig sind.

  6. Kümmern Sie sich vorab um die Organisation der Fragerunde
    Egal, wie gut Sie als Webinar-Präsentator auch sein mögen: Selbst Sie können nicht gleichzeitig Fragen im Text-Chat beantworten, neue Fragen lesen und sich parallel noch mit ihrem Publikum unterhalten. Idealerweise haben Sie sich also bereits im Vorfeld um eine Assistenz gekümmert, die den Chat betreut. So können Sie sich ganz auf Ihre Zuhörer und besonders wichtige Fragen konzentrieren.

  7. Umschiffen Sie die peinliche Stille
    Apropos Fragerunde: Jeder Präsentator kennt und fürchtet die peinliche Stille, die sich ausbreiten kann, wenn zunächst keine Fragen seitens der Zuhörer kommen. Seien Sie dafür gewappnet und reden Sie im Zweifel einfach darüber. Machen Sie ansonsten von sich aus Vorschläge, bei welchen Aspekten es eventuell noch Unklarheiten geben könnte.

  8. Haben Sie Selbstvertrauen
    Auch wenn Sie mit dem Format Webinar eventuell noch etwas fremdeln: Inhaltlich sind Sie bei Ihrem Thema unzweifelhaft Experte. Machen Sie sich dies gegebenenfalls immer wieder bewusst. Dies führt in der Folge ganz automatisch dazu, dass Sie auch souveräner und selbstbewusster auftreten.

  9. Beschäftigen Sie sich mit Fehlern erst nach dem Webinar
    Fehler können in jedem Webinar passieren – und jeder hat dafür Verständnis. Reiten Sie also gar nicht erst unnötig drauf herum, wenn etwas schiefgelaufen ist, sondern machen Sie einfach weiter. Manche Fehler fallen erst dann so richtig auf, wenn Sie sie übermäßig betonen. Und die richtige Zeit für eine ausführliche Fehleranalyse und „Manöverkritik“ ist ohnehin nach dem Webinar.

  10. Ein gelungener Abschluss
    Zum Abschluss Ihres Webinars sollten Sie noch einmal in aller Kürze die wichtigsten Punkte zusammenfassen und sich anschließend relativ zügig verabschieden und das Webinar beenden. Niemand erwartet an dieser Stelle allzu ausschweifende Floskeln. Ihre Zuhörer, von denen viele bereits den nächsten Termin im Kalender haben, werden es Ihnen danken – und sind dann umso lieber auch beim nächsten Mal wieder dabei. Damit es dazu auch kommt, gilt die Devise: „Nach dem Webinar ist vor dem Webinar“.

    Beginnen Sie also im Anschluss direkt mit der Nachbereitung, die gleichzeitig die Vorbereitung auf das nächste Webinar ist. So können Sie beispielsweise eine Zufriedenheitsumfrage durchführen, abstimmen lassen, welches Thema als nächstes behandelt werden sollte und sich parallel dazu noch mal per E-Mail bei den Teilnehmern bedanken. Auch die Freigabe einer Aufzeichnung des Webinars oder die Vorbereitung eines automatisierten Webinars können sinnvoll sein. Ist dies erledigt, steht bereits die Einladung für ihre nächste Veranstaltung an.

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